Taufe

Versöhnung

Erstkommunion

Firmung

Hochzeit

Berufung

Krankensalbung

Trauerfall

Taufe

Kindertaufe
Mit der Taufe wird ein Mensch aufgenommen in die Gemeinschaft der Christen. Die Taufe ist das erste Sakrament, die Tür, durch die Menschen eine ganz neue Dimension von Leben geschenkt wird. Wir freuen uns, dass es in unserer Gemeinde sehr viele Kinder und junge Familien, und deshalb auch viele Taufen gibt. Die Taufen finden entweder im Sonntagsgottesdienst oder als eigener Taufgottesdienst statt. Ein ganz besonderer Taufgottesdienst ist die Osternacht, in der gegebenenfalls auch ältere Kinder, Kommunionkinder und Erwachsene getauft werden.
Zur Vorbereitung der Taufe nehmen Sie bitte Kontakt zum zuständigen Pfarramt auf. Wir begleiten Sie gerne im Glauben und helfen Ihnen bei der Organisation. Bitte melden Sie Ihr Kind zur Taufe im Pfarrbüro an und vereinbaren einen Termin. Dazu bringen Sie bitte das Stammbuch und die "Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke" mit sowie einen Patenschein, den die Paten bei ihrem Wohnsitzpfarramt zuvor besorgt haben. Falls sie Ihrem Kind einen Taufspruch (Lebensmotto) mit auf den Weg geben wollen, teilen sie diesen dem Pfarrbüro rechtzeitig vor der Taufe mit (wenn möglich per E-Mail), damit wir ihn in die Taufurkunde bzw. den Patenbrief eintragen können. Für den Taufgottesdienst benötigen Sie außerdem eine Taufkerze – ein Taufkleid ist in den Pfarreien vorhanden.
Jeder Täufling soll mindestens einen katholischen
Paten haben. Aufgabe der Paten ist es, dass sie begleiten, da sind, dazu beitragen den Täufling in ein Leben aus dem Glauben und in der Gemeinschaft der Christen einzuführen.

Taufe/Konversion von Erwachsenen
Sie sind kein Kind mehr und ...
... noch nicht getauft oder gefirmt?
... aus der Kirche ausgetreten und möchten wieder eintreten?
... möchten ganz einfach katholisch werden?

Wir freuen uns, dass viele Erwachsene in unseren Gemeinden sich heute wieder auf den Weg machen, sich taufen zu lassen, Gott neu zu begegnen. Als Erwachsener glaubt man anders, hat andere Erwartungen an Religion und Kirche und andere Fragen. Brauche ich Gott? Brauche ich eine Gemeinschaft, die mich im Glauben trägt? Darauf gibt es schnelle Antworten und andere, die durch Lebenserfahrung reifen. Die Gründe, sich taufen zu lassen, zur katholischen Kirche überzutreten, die Firmung nachzuholen oder einen Kirchenaustritt rückgängig zu machen, sind so vielfältig wie das Leben selbst.
Falls Sie bereits christlich (in einer anderen christlichen Kirche oder Gemeinschaft) getauft sind und katholisch werden wollen, empfangen Sie das Sakrament der Firmung und der Eucharistie; ihre Taufe wird von der Kirche anerkannt. Es kann auch sein, dass Sie schon katholisch sind, aber nicht gefirmt wurden, dann wird lediglich die Firmung nachgeholt. Oder Sie sind aus der katholischen Kirche ausgetreten, haben jedoch schon alle Sakramente empfangen, dann bedarf es nur eines Wiederaufnahmeverfahrens.
Bitte wenden Sie sich vertrauensvoll an das Pfarrbüro oder an das Leitungsteam.

Versöhnung

Jeder Mensch braucht Versöhnung. Die Versöhnung im christlichen Sinne setzt besonders bei der Beziehung zu Gott und zu den anderen Menschen an. Der Umgang mit sich selbst, mit der Natur, mit Leben überhaupt ist keine Privatsache. Nach Erkenntnissen der Psychologie rauben Schuldgefühle seelische Energie. Heilung kann geschehen durch Versöhnung und eine folgende Neuausrichtung. Die sakramentale Feier ist also eine Lebenshilfe und hebt das Bewusstsein, an eigene Schwächen und Verletzungen heranzugehen.
-   Umkehr und Versöhnungsbereitschaft müssen eine Dauerhaltung der Christen werden, sie sind sichtbar und konkret.
-   Der Mensch hält die Vergebung nicht in den eigenen Händen; sie ist Geschenk Gottes.
-   Gott selbst vergibt die Schuld, aber er tut es durch den Dienst der Kirche. Nach dem II. Vatikanischen Konzil
     wird der Begriff Versöhnung verwendet. Es ist dabei wichtig, wegzukommen von der menschlichen Leistung
     hin zu einem Geschenk Gottes.

Drei Aspekte der Versöhnung

1. Dank
Ein Bekenntnis der Dinge, für die ich Gott preisen möchte. Fragen wir uns zu Beginn: Wofür habe ich dem Herrn zu danken? Was hat Gott in meinem Leben an Gutem gewirkt?
Auf dem Hintergrund der dankbaren Anerkennung dessen, was der Herr für mich und in mir getan hat, nehme ich zum einen deutlicher wahr, wo ich treulos gewesen bin. Zum anderen fällt es mir leichter, in einem Klima der Freude und Gelassenheit zu beichten. Niemandem dürfte es schwer fallen, einen Dank oder eine Freude in der Beziehung zu Gott zu formulieren.

2. Mein Leben
Gibt es etwas in meinem Leben, von dem
ich vor Gott wünschte, es wäre nicht da? Was ist nicht dem Ebenbild Gottes würdig, kommt ihm nicht zu...? Wo habe ich die Beziehung zu Gott, zu den anderen, zu mir selbst verletzt?

3. Glaube
Wie stimmen Glauben und konkretes Leben bei mir zusammen? Ein Vergleich könnte sein: Mein eigenes Leben – Glaubensbekenntnis. Übereinstimmungen, Verbesserungsmöglichkeiten…?

Wo und wann?
Das Sakrament der Versöhnung kann in der Seelsorgeeinheit Lone-Brenz immer vor den Werktagsgottesdiensten und vor großen Feiertagen empfangen werden. Gerne können Sie sich an Pfarrer van Meegen und Pfarrer Maywurm wenden.

Lassen wir uns versöhnen um neu anzufangen!             Beichten für Anfänger        

Erstkommunion

Jedes Jahr feiern wir am Sonntag nach Ostern den sogenannten „Weißen Sonntag“.
In der frühen Kirche wurden die Täuflinge in der Osternacht in weiße Gewänder gekleidet und legten diese erst am drauffolgenden Sonntag wieder ab. Dadurch erhielt der „Weiße Sonntag“  seinen Namen.
in unseren Gemeinden finden an diesem Wochenende und den Wochenenden danach Festgottesdienste statt, in denen die Erstkommunion-Kinder zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen dürfen.
Die Kinder werden gemeinsam mit ihren Familien während eines Erstkommunionweges von einigen Monaten darauf vorbereitet. Dazu werden in der Regel die Kinder der 3. Klasse mit einem Schreiben persönlich eingeladen.  Wer nicht angeschrieben wurde, kann sich im Pfarrbüro melden.

Firmung

Ab 2012 findet die Firmung der Jugendlichen, in der Regel bei uns in den Gemeinden zwischen 14 und 18 Jahren, jährlich nach einer Vorbereitungszeit von einigen Monaten statt. Alle Jugendlichen der Altersgruppe werden rechtzeitig vorher angeschrieben. Wer nicht angeschrieben wurde, kann sich beim Pfarrbüro auch selbst anmelden. Ältere Jugendliche oder Erwachsene, die noch nicht gefirmt sind und
(z.B. im Blick auf die Eheschließung) gefirmt werden möchten, nehmen bitte direkt Kontakt mit den Hauptamtlichen bzw. dem Pfarrbüro auf.rieben wurde, kann sich beim Pfarrbüro auch selbst anmelden. Ältere Jugendliche oder Erwachsene, die noch nicht gefirmt sind und (z.B. im Blick auf die Eheschließung) gefirmt werden möchten, nehmen bitte direkt Kontakt mit den Hauptamtlichen bzw. dem Pfarrbüro auf.

Hochzeit

In der Liebe kommt Gott uns besonders nahe. Deshalb heißt die Hochzeit auch das Sakrament der Liebe. Wir müssen nicht alleine durch unser Leben gehen: Gott ist mit dabei. Wir freuen uns sehr, dass sich auch heute viele Menschen entscheiden, einander das Sakrament der Liebe zu spenden. Sie sagen vor Gott, der Kirche und vielen lieben Menschen JA zueinander. Wir begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg. Um Ihnen die Organisation und die Formalitäten zu erleichtern, legen wir Ihnen ein Merkblatt bei mit den Hinweisen, welche Dokumente Sie benötigen. Um den Gottesdienst vorzubereiten, haben wir Ihnen im Pfarramt die verschiedenen Adressen der Pfarrämter, Mesner und Musiker aufgelistet. Damit Ihre Hochzeit auch ein auf Sie zugeschnittenes, persönliches Fest wird, wäre es gut, wenn Sie sich Lieder aussuchen, die Sie gerne im Gottesdienst hätten, sowie eine Schriftstelle als Lesung aus der Bibel (Altes oder Neues Testament außer Evangelien) und ein Evangelium aus den Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas oder Johannes. Den Gottesdienst besprechen wir dann bei der Vorbereitung.

Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Sie!  www.katholisch.de und www.paar-ehe.de


Organisatorisches vor der Hochzeit

Die "Gespräche  für Paare" ist Teil der Vorbereitung ihrer kirchlichen Trauung und Hochzeit. 

   Flyer zum Download
Ehevorbereitungs Programm 2017

Anmeldung und Ansprechpartner:
Kath. Dekanat Heidenheim, Schnaitheimer Straße 19, 89520 Heidenheim, Tel: 07321-931550 Fax –931559
www.familien-pastoral.de

Kosten: 20 Euro pro Person, incl. Imbiss
Bitte während des Seminars bezahlen.

Vom Gesetzgeber her muss vor der verbindlichen Terminabsprache für die Hochzeit das Ehevorbereitungsprotokoll mit dem Pfarrer des Wohnsitzpfarramtes ausgefüllt werden (mit den unten genannten Bescheinigungen).

Für die Hochzeit benötigen Sie:

Katholischer Partner

eine aktuelle Taufurkunde (nicht älter als 6 Monate) mit Ledigenvermerk, Erstkommunion- und Firmeintrag (Sie erhalten die Taufurkunde in der Pfarrei, in der Sie getauft wurden)

Evangelischer Partner

1. eine aktuelle Taufurkunde (Sie erhalten die Taufurkunde ebenfalls in der Pfarrei, in der Sie getauft wurden);
    es reicht auch eine Kopie der Taufkurkunde aus dem Stammbuch
2. eine Aufenthaltsbescheinigung des Bürgerbüros/Bürgermeisteramtes, auf der
    vermerkt ist, dass Sie (im kirchlichen Sinne) ledig sind. Wenn die standesamtliche Eheschließung schon
    erfolgt ist, muss ein sog. Ledigeneid beim Pfarrbüro geleistet werden
3. einen aktuellen Nachweis Ihres Wohnsitzpfarramtes, dass Sie Mitglied der evangelischen Kirche sind

Ungetaufte Partner bzw. Partner ohne Konfessionszugehörigkeit

1. eine aktuelle Taufkurkunde (mit Ort und Datum des Kirchenaustritts) bzw. eine Kopie aus dem Stammbuch
2. die Austrittserklärung aus der ev. bzw. kath. Kirche
3. eine Aufenthaltsbescheinigung mit dem Vermerk, dass Sie ledig sind bzw. ein Ledigeneid, wenn die
    standesamtliche Trauung schon geschlossen wurde.

Zum Ort:

Wenn Sie in der Wallfahrtskirche Stetten oder in der Ulrichskirche in Lontal heiraten möchten, fällt eine Unkostengebühr von 70 Euro an (außer Sie kommen aus den beiden Orten), die Sie bitte mit dem Pfarramt Niederstotzingen begleichen.
 

Berufung

Berufung – was ist das?

Niemand beruft sich selbst. Immer geht dem Aufbruch der Anruf Gottes zu einem neuen, größeren Leben voraus. Gott zwingt nicht, er ruft.
Berufungsgeschichten - das gilt auch für die Zeit der Kirche - schildern keine Beamtenlaufbahn, keine Bilderbuchkarrieren. Viele Men
schen sind in ihrer Berufung für die Menschen da: unzählige Frauen und Männer in der konkreten Hilfe und in der Seelsorge.
Entdeck den roten Faden Deines Lebens. So das Motto des Jahres der Berufung in unserer Diözese Rottenburg-Stuttgart. Jedes Leben ist anders. Keines gleicht einem anderen. Es ist einmalig.
In dieses einmalige Leben sind wir “gerufen“, sagt die Bibel. Noch vor den Eltern hat der Schöpfer uns aus dem Nichts ins Dasein gerufen: Komm, ich möchte, dass du lebst; ich freue mich auf dich; es soll die Welt nicht ohne dich geben!
Am Anfang von allem und an unser aller Ursprung steht nicht irgendetwas, sondern Gott in seiner schöpferischen Liebe. Er hat jede und jeden von uns beim Namen gerufen. Das ist der Grund unserer besonderen Würde, darum sind wir in besonderer Mission unterwegs. Wir sind weder Zufallsprodukte noch Blindgänger. Jeder ist ein Original, keiner eine Kopie. Mit jedem hat Got
t Besonderes vor.
Um dieses Besondere zu leben, der Berufung zu folgen, unterstützen uns Menschen einige Einrichtungen in unserer Nähe.
Die folgenden Links mögen helfen, dem roten Faden unserer Berufung besser auf die Spur zu kommen:

www.entdeck-den-roten-faden.de/berufung
www.wilhelmsstift.de
www.ambrosianum-tuebingen.de
www.uni-tuebingen.de
www.lmu.de
www.pth-bb.de
 

Krankensalbung

Bitte wenden Sie sich mit der Bitte um Krankensalbung an das Pfarrbüro bzw. an Pfarrer van Meegen (07325/9224020), oder an
Pfarrer
Franz Maywurm Tel. 07321/24022. Das Sakrament der Krankensalbung ist kein Sterbesakrament der letzten Stunden, sondern kann auch vor lebensgefährlichen Operationen und bei schweren Krankheiten gespendet werden. Mehrmals im Jahr bieten wir einen Gottesdienst an, in dem die Krankensalbung gespendet wird. Gerne holen wir Sie auch von Zuhause ab! Beauftragte Gemeindemitglieder bringen kranken oder sterbenden Menschen die Kommunion ins Haus. Wenden Sie ich vertrauensvoll an uns!

Im Trauerfall

Abschiednehmen gehört zu den schmerzhaftesten Erfahrungen im Leben eines Menschen. Beim Tod eines lieben Menschen nehmen Sie bitte mit dem Bestatter Ihrer Wahl sowie dem Pfarrbüro Kontakt auf. Wir möchten Ihnen in den Tagen der Trauer gerne zur Seite stehen und die Trauerfeier mit Ihnen gestalten. Wir haben unter den hauptamtlichen MitarbeiterInnen einen wöchentlich wechselnden Beerdigungsdienst.

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